„Psychische Störungen beruhen zu einem wesentlichen Teil auf verinnerlichten Beziehungsstörungen. Das, was wir mit anderen erlebt haben, ist ein Teil von uns geworden, wiederholen wir mit uns selbst. Symptome und Verhaltensweisen, die von außen besehen völlig unverständlich erscheinen, enthüllen ihren Sinn, wenn man sie vor die Folie der Beziehungsgeschichte eines Menschen hält.“
(Dr. Cécile Loetz & Dr. Jakob Müller, Rätsel des Unbewussten)

Dieser psychoanalytische Gedanke leitet mein therapeutisches Tun: In der tiefenpsychologischen Psychotherapie widmen wir uns einerseits Ihren frühen Prägungen, die Ihr individuelles Gewordensein mitgeformt haben, als auch Ihrer aktuellen Lebenssituation mit den verbundenen Schwierigkeiten, die Sie zu einer Behandlung motivieren. Durch Bewusstwerdung der Zusammenhänge des damals und des heute können neue Handlungsspielräume gestaltet werden und ein flexiblerer Umgang mit emotional herausfordernden Situationen wird möglich. Für diesen Entwicklungsprozess biete ich Ihnen einen geschützten Rahmen, in dem ich Sie bei auch schmerzlichen Auseinandersetzungen einfühlsam begleite und Sie neue, positive Beziehungserfahrungen sammeln können.

Neben einem breiten Spektrum an psychischen Erkrankungen, die ich im Rahmen von Psychosomatik (Wiegmann Klinik) und Ambulanz (PPT Berlin) behandelt habe, verfüge ich über vertiefte Erfahrung in der Therapie von Traumafolgestörungen wie der posttraumatischen Belastungsstörung und der Borderline-Persönlichkeitsstörung (Charité) sowie in der Arbeit mit Geflüchteten und in Krisenregionen (Universität Konstanz). Auch kultursensibles und verfahrensübergreifendes Arbeiten ist mir somit ein wichtiges Anliegen in der psychotherapeutischen Behandlung.