In meiner Arbeit als Verhaltenstherapeutin leitet mich die Überzeugung, dass jedes Verhalten seinen Sinn hat, selbst wenn es belastend geworden ist.

Gemeinsam gilt es, diesen Sinn zu verstehen und daraus neue Möglichkeiten für Entwicklung zu eröffnen. Dabei interessiert mich nicht nur, wie Menschen Schwierigkeiten erleben, sondern auch, welche Stärken und Ressourcen bereits vorhanden sind und wie sie genutzt werden können. 

Zur Therapie gehört für mich auch, Wege und Methoden nachvollziehbar zu machen und gemeinsam zu entscheiden welche Schritte stimmig und hilfreich sind.

Neben klassischen verhaltenstherapeutischen Ansätzen beziehe ich emotionsfokussierte und kreative Elemente ein, die neue Zugänge eröffnen und Veränderung erlebbar machen.

Wichtig ist mir, dass Therapie nicht nur Einsicht vermittelt, sondern auch spürbare Erfahrungen ermöglicht, im Denken, im Fühlen und im Handeln. So entsteht ein Prozess, der Menschen darin stärkt, Veränderungen selbstwirksam zu gestalten und neue Wege im Alltag zu leben.

Besonders bereichernd empfinde ich die Arbeit mit Gruppen. Sie schafft einen geschützten Rahmen, in dem neue Verhaltensweisen erprobt und persönliche Entwicklungsschritte angestoßen werden können. Zugleich eröffnet sie durch vielfältige Rückmeldungen und Perspektiven, Einsichten, die in der Einzelarbeit so nicht erlebbar wären und ermutigt dazu, neue eigene Wege auszuprobieren und weiterzugehen.